Rotatorenmanschetttenruptur

Eine Omarthrose ist der medizinische Begriff für eine Arthrose des Schultergelenks, also eine degenerative Verschleißerkrankung, bei der der Gelenkknorpel zwischen Oberarmkopf und Schulterpfanne abgenutzt wird, was zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Steifheit führt. Sie entsteht durch Abnutzung, Alterung, frühere Verletzungen oder Überbelastung und wird konservativ mit Physiotherapie und Medikamenten oder bei fortschreitendem Stadium operativ behandelt, oft durch den Einsatz einer Schulterprothese.

Ursachen und Entstehung

  • Verschleiß (Degenerativ): Altersbedingte Abnutzung der Sehnen.

  • Traumatisch (Unfallbedingt): Sturz, Sportverletzung, schweres Heben.

  • Einklemmung (Impingement): Verengung unter dem Schulterdach.

Symptome

  • Schmerzen: Ziehend oder stechend, strahlen in Nacken, Arm oder Hand aus.

  • Bewegungseinschränkung: Schwierigkeiten beim Anheben, Drehen oder Greifen des Arms.

  • Schwäche: Kraftverlust im betroffenen Arm.

  • Nachtschmerz: Oft starke Schmerzen im Liegen.

Diagnose

  • Klinische Untersuchung: Spezielle Tests zur Kraft und Beweglichkeit.

  • Bildgebung: Ultraschall (schnell), MRT (detailliert), Röntgen (Ausschluss anderer Probleme).

Behandlung

  • Konservativ: Physiotherapie bei Verschleiß-Rupturen, um Muskulatur zu stärken.

  • Operativ: Arthroskopische Sehnennaht bei akuten oder größeren Rissen zur Wiederherstellung der Funktion.

  • Nachbehandlung: Lange Physiotherapie (mehrere Monate) nach OP zur Wiederherstellung der Beweglichkeit und Kraft.

Prognose

  • Abhängig von Ausmaß, Alter und Fitness.

  • Gute Chancen auf Schmerzlinderung und Funktionswiederherstellung, aber leichte Einschränkungen können bleiben.

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