Kniegelenksverschleiss (Gonxarthrose)
Die Gonarthrose ist der meist alters- oder unfallbedingte Verschleiß des Kniegelenkknorpels, der zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Entzündungen führen kann. Als häufigste Gelenkerkrankung wird sie konservativ mit Physiotherapie, Sport, Gewichtsabnahme und Medikamenten (NSAID) behandelt. Bei starkem, dauerhaftem Schmerz kann ein künstlicher Gelenkersatz (Endoprothese) notwendig sein.
Symptome und Diagnostik
Anlaufschmerz: Besonders morgens oder nach langem Sitzen.
Belastungsschmerz: Beim Treppensteigen oder Gehen auf unebenem Untergrund.
Steifigkeit: Gefühl von Steifheit im Knie.
Geräusche: Knirschen oder Knacken bei Bewegung.
Entzündung: Schwellungen, Überwärmung.
Diagnose: Erfolgt durch orthopädische Untersuchung und Röntgenbild, um den Gelenkspalt zu beurteilen.
Konservative Behandlungsmöglichkeiten (ohne OP)
Bewegung & Physiotherapie: Gelenkschonende Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen stärken die stabilisierende Muskulatur.
Gewichtsabnahme: Reduziert den direkten Druck auf das Kniegelenk.
Schmerzmittel: Entzündungshemmende Medikamente wie Diclofenac, Ibuprofen oder Etoricoxib.
Injektionen: Entzündungsreduzierend mittels ACP (Eigenblut) und Hyaluronsäure zur Verbesserung der Schmierung.
Hilfsmittel: Bandagen, Orthesen oder Schuheinlagen.
Operative Behandlungsmöglichkeiten
Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen, können operative Eingriffe wie eine Knorpelzelltransplantation (gelenkerhaltend), Achskorrektur oder bei fortgeschrittener Arthrose ein künstliches Kniegelenk (Endoprothese) in Betracht gezogen werden.
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