Hüftgelenksverschleiss (Coxarthrose)

Die Coxarthrose (Hüftgelenksarthrose) ist ein verschleißbedingter Knorpelabbau im Hüftgelenk, der zu Schmerzen in Leiste/Hüfte und eingeschränkter Beweglichkeit führt. Sie betrifft oft Menschen ab 50 Jahren, ist nicht heilbar, aber durch Bewegung, Physiotherapie und Schmerzmittel gut behandelbar. Ein künstliches Hüftgelenk (TEP) ist bei fortgeschrittenem Stadium oft die Lösung.

Symptome und Diagnostik

  • Schmerzen: Typischerweise Anlaufschmerz am Morgen, Schmerzen beim Gehen, langes Stehen oder Liegen auf der Seite. Die Schmerzen ziehen oft in die Leiste, das Gesäß oder das Knie.

  • Beweglichkeit: Das Anziehen von Schuhen/Strümpfen wird schwer, es treten Knack- oder Knirschgeräusche auf.

  • Diagnose: Erfolgt durch den Orthopäden mittels körperlicher Untersuchung und Röntgenbildern, die den verschmälerten Gelenkspalt zeigen.

Behandlungsmöglichkeiten

  • Konservativ (nicht operativ): Physiotherapie (Muskelstärkung), Gewichtsabnahme, schmerzstillende/entzündungshemmende Medikamente (NSAR), Gehhilfen.

  • Operativ: Einsetzen einer Hüftprothese (Endoprothese), wenn der Knorpel weitgehend zerstört ist und die Lebensqualität stark eingeschränkt ist.

Selbsttest (Anzeichen einer möglichen Hüftarthrose)

  • Leistenschmerzen bei Belastung.

  • Steifigkeit morgens.

  • Einschränkung beim Bücken oder Schuhebinden.

  • Schmerzen, die vom Gesäß ins Knie ausstrahlen.

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